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07.06.2018 14:03 Kategorie: Kultur

Algerien erhielt zwei Bruchstücke aus Keramik zurück

Das Landesmuseum Hannover (Niedersachsen) übergab der Botschaft am 01. Juni 2018 zwei Bruchstücke algerischer Herkunft aus Keramik. In diesem Rahmen wurde der Vertreter des Landesmuseums Hannover Dr. Alexis von Poser, Kurator der Völkerkunde, vom  algerischen Botschafter in Berlin, H. Nor-Eddine Aouam, in der Botschaft empfangen. Für diese großzügige Geste, die den Geist der internationalen Übereinkommen zum Schutz von Kulturgütern wiederspiegelt, hat sich der Botschafter bei H. Dr. von Poster sehr herzlich bedankt.

 

Auf die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen algerischen und deutschen Museen und einer Einführung gemeinsamer Projekte, u.a. im Bereich des Schutzes von Kulturgütern und archäologischen Gütern, ist er ebenfalls eingegangen.

 

Die Bruchstücke aus Keramik befanden sich im niedersächsischen Landesmuseum und stammen aus einer Spende eines Privaten Sammlers, der sie 1970 aus In Salah mitgebracht hat. Ein Begutachter des Kulturministeriums hat sie untersucht und ihre algerische Herkunft bestätigt.

 

Möglich wurde diese Rückgabe durch die Entwicklung des rechtlichen Rahmens, anhand dessen das vom Bundestag am 05. August 2016 verabschiedete Kulturgutschutzgesetz darauf abzielt, das Übereinkommen von 1970 durch den Schutz von deutschen Kulturgütern und Kulturgütern ausländischer Herkunft besser umzusetzen.

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