Algerie
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18.09.2018 15:17 Kategorie: Politik, Wirtschaft

Die Bundeskanzlerin in Algerien

Im Rahmen ihres Besuchs vom 17. September 2018 in Algier führte Ihre Exzellenz, die Bundeskanzlerin Angela Merkel, Gespräche mit dem Staatspräsidenten, S.E. Abdelaziz Bouteflika, und dem Premierminister, Ahmed Ouyahia, über  die bilateralen Beziehung zwischen beiden Ländern und über regionale und außenpolitische Themen.

 

In diesem Rahmen standen die Migrationspolitik, die Wirtschaft und die Regionale Sicherheit am Mittelpunkt der Gespräche.

 

„In den letzen Jahren haben Deutschland und Algerien auch ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen vertieft“, so die Bundeskanzlerin nach ihrem Treffen mit dem Premierminister.

 

 

Zusammenarbeit in der Flüchtlingspolitik


Die Bundeskanzlerin lobte die gute Zusammenarbeit mit Algerien im Bereich Rückführung abgelehnter Asylbewerber.

 

Algerien präsentiert sich aus Merkels Sicht als guter Partner und erklärte: „Diejenigen, die kein Recht haben, dauerhaft in Deutschland zu bleiben, müssen auch zurückgeführt werden. Dafür brauchen wir Partner - Algerien ist ein solcher Partner". Gleichzeitig betonte Merkel, dass es legale Wege geben müsse, um Menschen einen Aufenthalt in Deutschland zur Ausbildung oder als Fachkräfte zu ermöglichen.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit


Hinsichtlich der Wirtschaft betonte Merkel, dass Deutschland auch einen Beitrag zur Diversifizierung der algerischen Wirtschaft, die noch sehr stark von Erdgas und Erdöl abhängig sei, leisten wolle. Die fallenden Rohstoffpreise in den letzten Jahren haben das Land in eine schwierige Lage gebracht. Die Bundeskanzlerin erwähnte ebenfalls die Energiepartnerschaft, die Zwischen Berlin und Algier ins Leben gerufen wurde.

 

 

Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung


„Wir sehen die berechtigten Sicherheitsinteressen Algeriens und wollen die strukturierte Zusammenarbeit auf diesem Gebiet auch weiterführen, auch mit Blick auf die Bekämpfung von Terrorismus und die Schaffung von innerer Sicherheit“, so die Bundeskanzlerin.

 

Angela Merkel lobte ebenfalls Algerien, das größte Flächenland Afrikas, für sein Engagement bei der Konfliktlösung in der Region: „Wir haben auch über die politische Versöhnung in Mali gesprochen, bei der sich Algerien sehr engagiert einbringt, genauso wie über die Frage der Zukunft Libyens“, und fügte hinzu: „es muss eine selbst geschaffene Problemlösung sein, bei der Partner von außen nur helfen können, aber nicht das Problem selbst lösen können“.

 

 

Besuch einer Pasch-Schule


Die Bundeskanzlerin besuchte ebenfalls eine Pasch-Schule mit etwa 700 Schülerinnen und nahm dort neben Physik- und Geographie- auch an einer Deutsch-Stunde teil.

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