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01.02.2019 13:58 Kategorie: Wirtschaft

Algerische Wirtschaft: Rückgang der Inflation für 2019 und 2020

In ihrem gemeinsamen Jahresbericht über die Aussichten für die Weltwirtschaft, der von der Hauptabteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen (DESA), der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) und den fünf regionalen Wirtschaftskommissionen der Vereinten Nationen erstellt wurde, hat die UNO die Prognosen der Regierung, die für das laufende Jahr mit einer Inflationsrate von 4,5% gerechnet hat, weiter nach unten angepasst.

 

Für 2018 lag die Inflation bei 3,9% gegenüber 5,6% im Jahr 2017. Die Vereinten Nationen betonten, dass die Geldpolitik in Algerien wie in anderen Maghreb-Ländern neutral bleiben werde.

 

Nach Angaben der UN-Organisation:

• soll die Inflation 2019 auf 2,9% und 2020 auf 2,2% sinken;

• wird das BIP-Wachstum in diesem Jahr voraussichtlich 2,2% erreichen, gegenüber 2,7% im Jahr 2018. Dann sollte es im Jahr 2020 auf 2,8% steigen.

• Die Arbeitslosenquote in Algerien lag 2018 bei 12,3% gegenüber 12% im Jahr 2017.

 

Die Vereinten Nationen erklären, dass in Afrika der Anstieg der Rohstoffpreise nicht zu einer Zunahme ausländischer Direktinvestitionen in den von diesen Produkten abhängigen Volkswirtschaften wie Algerien, Nigeria und Angola geführt habe.

 

Die Steuereinnahmen in Algerien wurden in den letzten Jahren auch durch niedrigere Rohölpreise beeinflusst.

 

Von 2010 bis 2015 verzeichneten 14 afrikanische Länder einen Rückgang der Steuereinnahmen. Die Erdölexportierenden Länder wie Algerien, Nigeria und Angola verzeichneten die größten Rückgänge.

 

Quelle: APS

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